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Kinderfreies Schlafzimmer …

… naja zumindest den größten Teil der Nacht.

Seit einer guten Woche schläft Kira nun auch im Kinderzimme – in dem großen Kinderbett. Den Stubenwagen haben wir weg geräumt und somit wieder ein kinderfreies Elternschlafzimmer. Im Prinzip klappt es sehr gut. Kira und Karolina werden zur gleichen Zeit ins Bett gelegt und dann schlafen beide in ihren jeweiligen Betten irgendwann ein (Zumindest fast immer). Kira wird noch zwei Mal die Nacht wach. Nach dem ersten Mal kann ich sie nach dem Trinken gleich wieder ins Bettchen legen und sie schläft dort wieder ein. Beim zweiten Wachwerden, ist sie nach dem Trinken etwas wacher und kuschelt lieber noch ein Weilchen mit mir – das geschieht dann in der Regel in unserem Bett.

Die letzte Nacht war es allerdings nicht Kira, die zuerst bei uns im Bett landete, sondern Karolina. Aus irgendeinem Grund konnte sie nachts nicht wieder bei sich einschlafen und kam in unser Bett ;-). Kira hat brav bis halb 6 in ihrem "neuen" Bett geschlafen.

Aber egal, welches Kind wann zu uns ins Bett kommt, morgens beim Wachwerden sind wir immer zu viert *lol.

U3

Auch Kira musste heute zum Kinderarzt, denn die U3 stand an. Neben den Routineuntersuchungen bekam sie eine Kaliumdosis und die Schluckimpfung gegen den Rotavirus.

Größe: 57 cm (52 cm)

Gewicht: 4.700 g (3.760 g)

Kopfumfang: 38 cm (35 cm) – kein Wunder, dass die ganzen Mützen zu eng sind *gg

 

Karolinas Veränderungen bis zur U3 könnt Ihr hier nachlesen.

1 Monat

Ja etwas verspätet, aber wir sind erst gestern Nacht aus dem Urlaub wieder gekommen.

Seit Gestern ist unser Spatz schon einen Monat auf der Welt. Wahnsinn wie die Zeit vergeht – erst haben wir "ewig" auf sie gewartet und nun ist sie schon einen Monat alt. Kira entwickelt sich im Prinzip prächtig – wenn da nicht diese ständigen Schreiattacken wären ;-). Fast täglich von 8-11 und 19-21 Uhr schreit unsere Kleine – wohlgemerkt ohne ersichtlichen Grund – und sie gibt erst Ruhe wenn sie durch die Gegend getragen wird. Ja aber nur so lange man mit ihr geht – wehe man bleibt stehen oder setzt sich gar hin *seufz. Aber diese Phase wird sicher auch irgendwann vergehen ;-).

Nachts läuft es auch prima. Kira kommt etwa zwei Mal, aber isst dann in Rekordzeit. (z.B. hole ich sie um 1:11 Uhr aus dem Stubenwagen, gehe mit ihr ins Wohnzimmer, lege sie an und um 1:16 Uhr liegen wir wieder beide im Bett und schlafen.

So und hier noch ein paar Fotos, damit Ihr Euch von ein Bild machen könnt.

Kira 06.04.2009 Kira 10.04.2009

Kira 13.04.2009 Kira 13.04.2009

14 Tage

Heute ist unser Spatz Kira schon zwei Wochen alt. Wir haben uns gut eingelebt und vor allem alle aneinander gewöhnt. Karolina ist wahnsinnig stolz als große Schwester und bemuttert Kira total. Kira selbst entwickelt sich prächtig und wird immer aufgeweckter. Sie schläft nicht mehr den ganzen Tag, sondern hat nun immer längere Wachphasen – fast täglich den gesamten Vormittag. In der Nacht meldet sie noch zwei Mal Hunger an, aber das darf sie ja auch noch ;-). Ihr Geburtsgewicht hat sie bereits nach 5 Tagen wieder erreicht (Kira hatte in der Klinik ja fast 300g abgenommen). Wir finden, dass sie sich schon ganz schön verändert hat im Gegensatz zu vor zwei Wochen – aber seht selbst!

Geburtsbericht

Ich sage nur: "Kurz aber Schmerzvoll"

Mittwoch 18.03.2009

01:15 Uhr
Ich werde durch eine heftige Wehe wach

01:25 Uhr
Zweite Wehe – ich stehe auf.

01:50 Uhr
Nach einigen weiteren Wehen entschließe ich mich in die warme Badewanne zu gehen.

02:10 – 02:30 Uhr
Wehen sind bereits regelmäßig alle 5 Minuten und ich wecke Kai.

03:00 Uhr
Ankunft im Kreißsaal des Krankenhauses

03:00 – 03:30 Uhr
CTG – Schreiben und immer schneller kommenden Wehen, die im CTG fast nicht aufgezeichnet werden, da es sich um ‚Rückenwehen‘ handeln.
Muttermund 3 – 5cm auf (konnte die Hebamme sehr schwer erkennen)

03:30 – 04:25 Uhr
Eröffnungswehen, die fast nicht auszuhalten sind und dank Kai und seiner Massage wurden sie irgendwie erträglich

04:25 Uhr
Ich wollte noch einmal auf die Toilette, doch die Hebamme wollte zunächst nocheinmal den Muttermund anschauen und meinte nur: "Toiletten können wir jetzt vergessen und den Sitzball brauchen wir heute auch nicht mehr."

Ab da kann ich keine ungefähren Zeitangaben mehr machen.
Weil ich es bei Karolinas Entbindung sehr angenehm gefunden hatte, begab ich mich zunächst in den Vier-Füßler-Stand und die Wehen, die sich allmählich zu Presswehen entwickelten, wurden immer schmerzhafter.
Dann zwei Presswehen und ich sollte mich auf den Rücken legen, da die Kleine den ’schwiergsten‘ Teil geschafft hat.
Dann noch eine Presswehe und der Kopf war zur Hälfte geboren –  die Schmerzen an einem Punkt wo ich nur noch schreien konnte. Zwei weitere Presswehen und sowie der Kopf und Rumpf waren da, bevor die letzte Wehe den Rest zum Vorschein brachte. –> 05:00 Uhr

Vor lauter Anspannund, die in dem Moment von mir fiel, konnte ich nur noch weinen – Kind schrie – ich weinte noch mehr. Kai hat dann die Nabelschnur durchtrennt und wir waren überglücklich. Ich bekam die kleine gleich auf den Oberkörper gelegt und die Hebamme ließ uns drei eine Weile allein.

Während mich die Frauenärztin nähtechnisch versorgte – ich bin leider etwas gerissen – war Kai bei Kira, die versorgt und vermessen wurde.

Fazit: Die Kleine ist jeden Schmerz wert!!!

Endlich zu Hause

Heute früh halb 10 wurden Kira und ich von Kai und Karolina aus dem Krankenhaus abgeholt. Zu Hause angekommen hieß es für Kira ersteinmal ein wenig schlafen, etwas essen und nach dem Mittagsschlaf der Großen einen ausgiebigen Spaziergang. Natürlich muss sich unser kleiner Schatz ersteinmal an die neue Umgebung gewöhnen und daher ist sie noch etwas quängelich ;-). Naja es liegt sicher auch an dem super Milcheinschuss, der sie essenstechnisch etwas überfordert, aber auch das bekommen wir hin.

Nun heißt es ersteinmal für alle: An das Leben zu viert gewöhnen!