10 Gedanken zu „Magdeburg und der Bürgerentscheid 2011“

  1. Was will man von einer „Stadt des Schwermaschinenbaus“ voller SED-Wähler erwarten? Ist nicht gerade ein Hort der schönen Künste oder der Kultur.
    Wär es um ein 2. City-Caree gegangen, hätten die Ossis sicher alle laut „Jaaaa“ geschrien. Mit Perlen und Feuerwasser (1-Euro-Läden und Bananen) konnte man schon die alten Indianer locken.

      1. Man kann doch wohl dennoch die Gründe suchen 🙂
        Auch wenn nicht das gewünschte Wahlergebnis eingetreten ist.
        Genauso wie man nach Gründen suchen kann, warum die Piraten nicht über 2% kommen oder in der SPD-Stadt Magdeburg die CDU alle Direktmandate holt.

        Ich freu mich schon auf die Häme der UK-Gegner – weil es ihr wahres Gesicht zeigen wird 🙂

        Ach, und Anonymous: Sei kein Schisser, zeig dein Gesicht 😉

  2. ich bin mit dem Ergebnis ebenso zufrieden u. steh dazu…Das Geld ist anderweitig besser angelegt. Zumal die Nachhaltigkeit nur spekulativ geklärt ist. Das hat mit Schwermaschinenbau als Floskel nicht viel zu tun…

    Zum Thema Kunst u. Kultur schaue man sich doch mal in der Stadt um…ist hier nicht bereits jede Menge? Kirchen sind auf jeden Fall in ausreichender Menge da

    1. Das sehe ich auch so … mal abgesehen davon, dass der Platz so wie er ist super schön ist und die Kirche nur den Blick auf die Gebäuder rundherum stark beeinträchtigt hätte.
      Bauchschmerzen bereitet mir nur der Gedanke, dass die Stadt die Fläche vermutlich dann verkaufen könnte und irgendein Bürogebäude dort hingepflanzt wird – was die Sache nicht besser macht ;-(

  3. Der ist immer wieder gut:

    „Das Geld ist anderweitig besser angelegt.“ Z. B. in Kulturprojekten in der Nachbarstadt Halle, wo Spendenwillige vielleicht eher etwas finden. Ist ja nicht so, dass es Geld aus der Stadtkasse Magdeburg wäre.

    Auch schön ist:

    „… mal abgesehen davon, dass der Platz so wie er ist super schön ist und die Kirche nur den Blick auf die Gebäuder rundherum stark beeinträchtigt hätte.“ Z. B. den blauen Bock oder die Stalinbauten, die stilistisch mit Ihren kleinen Türmmchen ja an die bei Ihrer Erbauung gerade noch stehende Ulrichskriche angepasst wurden.

    Schade eigentlich auch, dass der Dom den Blick auf die Nord/LB und die Wohnhäuser in der Nähe beeinträchtigt, aber vielleicht findet sich ja eine Bürgerinitiative, die ihn beseitigt. Sprengen ist eh billiger als seinen Unterhalt zu bezahlen. Vielleicht gewinnt man ja auch noch etwas Grünfläche. Und mal ganz ehrlich, Kirchen gibt es doch in Magdeburg auch ohne den Dom genug. Geht ja schließlich nur um die Anzahl, und nicht darum, ob es eine alte oder schöne oder bedeutende Kirche war, die 10000en Leuten am Herzen liegt. Sollte es dann wider Erwarten doch ein Kuratorium für den Wiederaufbau des Domes geben, können die sich schon jetzt warm anziehen.

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