Coding Katas

Letzte Woche war ich auf der OOP 2011 (Messe für Softwarearchitekten und Entscheider). Dabei habe ich einige sehr Interessante Vorträge gehört.

Einer handelte von Katas.

Der Begriff Kata kommt aus den fernöstliche Kampfkünsten wie z.B. Karate. Es bezeichnet das wiederholte Training einer Aufgabe, um eine schnellere und bessere Lösung zu finden. Beim Coding-Kata lernt man auf diese Weise, besseren und eleganteren Code zu entwickeln und neue Lösungswege auszuprobieren. Wie beim Karate lernt man nicht nur durch eigenes Üben, sondern auch durch Zusehen und Diskutieren. Nachdem die Coding-Katas bereits vor mehreren Jahren durch Dave Thomas (Pragmatic Programmer) erstmals bekannt gemacht wurden, werden sie zur Zeit von vielen neu entdeckt (z.B. durch Andreas). Das grundsätzliche Vorgehen bei Coding-Katas ist einfach: Man…

  • sucht sich eine Aufgabe
  • versucht diese Aufgabe zu lösen (Abbrechen des Versuchs ist durchaus erlaubt)
  • reflektiert über den Versuch
  • wiederholt in den folgenden Tagen die Aufgabe

Die wichtigste Regel einer Coding-Kata ist die Wiederholung. Im Gegensatz zu einer Programmierübungsaufgabe, die man einmal möglichst geschickt löst, wiederholt man in der Kata das Lösen mit gewissen Variationen und lernt so bessere Wege besser kennen. Dabei ist es auch durchaus sinnvoll mal eine andere Programmiersprache zu nutzen.

Falls jetzt also jemand Interesse an Coding-Katas bekommen hat, sind hier noch ein paar interessante Anlaufpunkte:

2 Gedanken zu „Coding Katas“

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