Hausbesichtungen – Teil 1

Nachdem wir bei unserer spontanen Hausbesichtigung vor zwei Wochen das entsprechende Haus nicht gefunden haben, hatten wir uns letztes Wochenende nach dem Besuch des Erntefestes entschlossen einen neuen Versuch zu starten und uns ein anderes Haus anzuschauen. Naja ich lass mal die Bilder sprechen:

Hinten bei dem Schirm gab es auch wirklich ein Haus zu sehen…aber nur im Prospekt.

PS: Die Qualität des 2. Bildes bitte ich zu entschuldigen..aber mit Karolina auf dem Arm war es schwer die Kamera ruhig zu halten 😉

10 Gedanken zu „Hausbesichtungen – Teil 1“

  1. Es geht. Theoretisch.
    Die Praxis sieht aber anders aus, wenn ich mir die ganzen Fertighausfirmen und neu erschlossenen Speckgürtelflächen so anschaue.
    „Ich bau mir ein Eigenheim“ ist immer noch verbreiteter als „Ich kauf mir eins“.
    Und das mit dem Kaufen gilt auch nur für gebrauchte Häuser.

    Ein neues Haus kann man leider immer noch nicht wirklich so kaufen wie ein Auto. Mit anschauen des fertigen Produkts und Entscheidung nach einer Probefahrt.

  2. Kannst Du bei einem Auto auch nicht. Meistens hast Du auch bei einem Autokaif (Neuwagen) mit einer gewissen Lieferfrist zu rechnen. Die Autohändler halten ja nur eine Handvoll Autos vor. So ist es aber auch beim Hausbau. Du findest fertige Häuser von Bauunternehmen, die Du fertig kaufen kannst. Aber da gibt es halt nicht viele.

  3. Eben … es gibt nicht viele. Ich hab sowas noch nie gesehen … die Bauunternehmer wollen das Geld bzw. die Unterschrift immer vorher sehen. Die bauen mal nicht so eben 5 Häuser und warten dann, dass die jemand kauft – was aber durchaus möglich wäre. Warum soll der Privatmann das Risiko tragen (geht ja oft genug in die Hose)? Warum trägt das nicht in solventer und liquider Bauträger – dass er es nicht trägt oder tragen will, wäre schon mal ein Grund für ein großes Mißtrauen – sprich, so toll kann die Lage oder das Haus ja dann nicht sein, wenn er nicht selbst davon überzeugt ist, es loszubekommen.
    Ganz anders da der Autohändler, der sich mal eben ein paar neue Passats in 3 verschiedenen Ausstattungen und Farben auf die Fläche stellt und glaubt, dass die garantiert einer kauft.

  4. Nicht?
    Gut, das eine ist mobil, das andere Immobil.
    Aber bei Miet-Wohnungen geht es doch auch. Da nimmt auch ein solventer Unternehmer das Risiko, ein Haus zu bauen oder zu sanieren um dann darauf zu hoffen, dass er Mieter findet, die sein Geld wieder reinbringen.
    Auch bei allen anderen Waren und Produkten ist das so: EIner hält das Risiko, dass ist aber nie der Käufer (wenn ein Fernseher immer erst dann in Japan produziert und verschifft würde, wenn du hier einen kaufst, wär das sehr unpraktisch).
    In den USA klappt es doch auch: Da wird auch großflächig ein neuer Baukomplex erschlossen und mit verschiedenen Häusern bebaut und dann kann man hingehen und sagen: „Das nehm ich“.
    Man hat als Kunde kein Baustreß und auch kein Risiko – zu oft hört man hier in D dass Bauunternehmer mal eben Pleite gehen, das Haus teurer als gedacht wird oder sonst irgendwas ungeplantes passiert. Warum also soll genau bei diesem einen Produkt „Haus“ der Kunde der sein, der das alleinige Risiko trägt.

    P.S. Du solltest unbedingt dein Mailbenachrichtigungslayout überarbeiten … bei mir kommen da wahlweise BRs oder Backslash-Ns

  5. Das mit dem Risiko liegt dann aber daran das du als Bauherr entweder überall Geld sparen willst (ganz nach dem Motto: „Wer mit Peanuts bezahlt sollte sich nicht wundern wenn er von einem Affen bedient wird“) oder aber dich nicht ausreichend informiert hast.
    Bei einem Auto trägst Du das Risiko als Käufer ja auch. Wenn Du einen Neuwagen kaufst, der aber erst geliefert werden muss, trägst Du auch das Risiko das Du nach dem Kauf Probleme damit hast, welche bei der Probefahrt (mit einem baugleichen Modell) nicht aufgetreten sind.
    Ein anderer Unterschied zwischen Deutschland und der USA ist der Platzmangel. In den Staaten hast Du sicherlich mehr Platz um mal eben eine komplette Neubausiedlung hinzusetzen. In Deutschland geht das sicherlich nicht so einfach. Daher solltest Du in Deutschland eher die Kaufwohnungen zum Vergleich ran ziehen. Und davon gibt es hierzulande eine ganze Menge. Dort kannst Du hingehen und sagen: „Sieht gut aus, gefällt mir, kauf ich.“.
    PS: Das Layout sollte seit gestern Abend/Nacht wieder in Ordnung sein 😉

  6. Beim bestellten Neuwagen lauf ich aber kein Risiko nur vor der Karosserie zu stehen und der Bauträger lacht sich eins in seiner Insolvenz.

    Wie du richtig sagst, sind Kaufwohnungen (Eigentumswohnungen) der perfekte Vergleich. Wenn ich da hin gehen und sie mir erst ansehen kann, warum kann ich das bei einem Haus nicht?

    Naja … egal wie’s ist. Mittel- bis langfristig glaub ich fest daran, dass auch hier der Bezinpreis viele Probleme lösen wird. Wenn der erst mal so hoch ist, dass es sich nicht lohnt im Suburb zu wohnen, dann ist das Problem auch Geschichte.

    P.S.: Das Layout geht jetzt aber der Link zum Posting nicht.

    P.P.S.: Ich hätte gerne meine Daten fürs Kommentieren gespeichert.

  7. Das Risiko einer Insolvenz hast Du auch. Nur ist das bei einer großen Automarke eher gering. Das ist es aber auch was ich meinte mit: An jedem Ende knausern. Wenn Du einen großen Bauträger, dann ist die Gefahr einer Insolvenz sicherlich auch geringer als bei einer kleinen Firma.
    P.S.: Das mit dem Link habe ich auch grad bemerkt.
    P.P.S: Das Problem mit den Cookies werde ich hoffentlich heute Abend lösen können 🙂

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