Ich fall vom Glauben ab

Seit einiger Zeit ist Karolina wieder kontinuiertlich in der Kinderkrippe (ohne Zwangspause durch Krankheit o.ä.) was ansich ja sehr schön ist. Bisher hatten wir sie ja von 9-12 in der Einrichtung, da ich ja noch immer stille und wir ersteinmal austesten wollten, wie lange sie durchhält und ob Karolina in der Krippe ordentlich isst. Da hat uns unser Mäuschen das erste Mal "vor den Kopf gestoßen" – denn zu Hause gibt es beim Essen immer Theater (Geschrei und Gegenwehr). Um ihr fünf Löffelchen Brei "einzuflößen" vergeht meist eine halbe Stunde. In der Krippe geht das ohne Probleme, da wird das ganze Gläschen brav und vollständig aufgegessen und das in angemessener Zeit.
Seit zwei Tagen lassen wir Karolina nun bis um zwei – sprich bis nach dem Mittagsschlaf in der Krippe.  Und was soll ich sagen? Was zu Hause nicht oder nur schwer klappt (meist schläft sie Mittags nur eine halbe Stunde) geht in der Kinderkrippe natürlich ohne Probleme – unsere Tochter schläft geschlagene zwei Stunden.

Das Komische an der ganzen Sache ist eigentlich nur, dass wir hier alles genauso machen, wie die das in der Krippe machen. Aber wahrscheinlich ist es auch in diesem Alter schon der "Gruppenzwang" – "Was die anderen Kinder machen, das mach ich auch!".
Wir freuen uns natürlich riesig darüber, dass das in der Einrichtung alles so gut klappt und profitieren zu Hause mitlerweile auch etwas davon. Zumindest was das Essen angeht – heute abend ging es ohne Probleme. Mal sehen wie es mit dem Mittagsschlaf am Wochenede aussieht.

PS: Nächstes gemeinsames Ziel ist die Sache mit dem Töpfchen ;-).