Da war wohl ein Praktikant am Werk:
Seit ein paar Tagen hab ich auch einen Account bei Twitter (@kai_allesk). Wer mir also folgen möchte, sei hiermit herzlich eingeladen. Neben allen Postings hier auf AllesK werde ich versuchen auch ein paar andere Sachen zu twittern.
Letzte Woche war ich auf der OOP 2011 (Messe für Softwarearchitekten und Entscheider). Dabei habe ich einige sehr Interessante Vorträge gehört.
Einer handelte von Katas.
Der Begriff Kata kommt aus den fernöstliche Kampfkünsten wie z.B. Karate. Es bezeichnet das wiederholte Training einer Aufgabe, um eine schnellere und bessere Lösung zu finden. Beim Coding-Kata lernt man auf diese Weise, besseren und eleganteren Code zu entwickeln und neue Lösungswege auszuprobieren. Wie beim Karate lernt man nicht nur durch eigenes Üben, sondern auch durch Zusehen und Diskutieren. Nachdem die Coding-Katas bereits vor mehreren Jahren durch Dave Thomas (Pragmatic Programmer) erstmals bekannt gemacht wurden, werden sie zur Zeit von vielen neu entdeckt (z.B. durch Andreas). Das grundsätzliche Vorgehen bei Coding-Katas ist einfach: Man…
- sucht sich eine Aufgabe
- versucht diese Aufgabe zu lösen (Abbrechen des Versuchs ist durchaus erlaubt)
- reflektiert über den Versuch
- wiederholt in den folgenden Tagen die Aufgabe
Die wichtigste Regel einer Coding-Kata ist die Wiederholung. Im Gegensatz zu einer Programmierübungsaufgabe, die man einmal möglichst geschickt löst, wiederholt man in der Kata das Lösen mit gewissen Variationen und lernt so bessere Wege besser kennen. Dabei ist es auch durchaus sinnvoll mal eine andere Programmiersprache zu nutzen.
Falls jetzt also jemand Interesse an Coding-Katas bekommen hat, sind hier noch ein paar interessante Anlaufpunkte:
Letzte Woche gab es eine kleinen Disput zwischen Steve Jobs und Adobe. Der Grund: Adobes Flash und die Diskussionen darüber warum es nicht auf dem iPod, iPhone und iPad nicht unterstützt wird (hier der Artikel auf der Webseite Apple). Natürlich kam auch Microsoft nicht um einen Kommentar herum.
Ich stimme den Ausführungen von Steve Jobs zwar nicht in allen Punkten zu, aber auch ich bin der Meinung dass die Zeiten von Flash so langsam gezählt sind und die Zukunft bei HTML 5 und CSS 3 liegen.
Meiner “Abneigung” Flash gegenüber ist es auch geschuldet das es hier noch keine Videos zu sehen gab. Da aber meine Tests mit HTML 5 und Videos bisher recht zufriedenstellend waren, wird sich das (zumindest für die Benutzer mit einem HTML 5 fähigen Browser) bald ändern.
[Update] Bei Konrad findet man ein paar Argumente “Pro Flash”.

