Weitere Infos zu den Betten

Da ich einige Anfragen bekommen habe wie hoch die Kosten für die Betten waren und was ich an Zeit gebraucht habe hier noch ein paar kleine Infos zu den Betten

Benötigtes Material:

  • Holz: 420,-€
  • Schrauben: 120,- €
  • Öl: 60,-€
  • LED-Lichtband: 70,-€

Dann habe ich mir natürlich noch einige Werkzeuge (z. B. den Bandschleifer) geholt, die lass ich jetzt aber mal außen vor. In der Summe hat mich also ein Bett ca. 335,-€ gekostet. Also im Großen und Ganzen recht günstig. Natürlich darf man auch die Zeit nicht vernachlässigen. Hier ist die meiste Zeit aber in der Vorbehandlung des Holzes gegangen. Ich habe in Summe ca. 1,5 Wochen gebraucht, um das ganze Holz jeweils dreimal zu schleifen. Das Zusammenbauen eines Bettes war dann innerhalb von zwei bis drei Tagen erledigt. Das Ölen (zwei mal) hat dann auch nochmal 2 Abende in Anspruch genommen. Auf ein Bett runtergerechnet, benötigt man also so ca. 80 Stunden. Mit einem vernünftigen Stundenlohn ist man also pro Bett schon bei einem gewissen Preis. Aber es hat ja auch Spaß gemacht, es hat nicht jeder und die Kinder freuen sich jeden Abend auf ihr schönes Bett (mehr oder weniger).

Zwei Hochbetten

Noch vor dem Hausbau hatte ich meinen beiden Mädels versprochen, das ich ihnen jeweils ein schickes Bett bauen würde. Katja hatte zwar bis zum Ende nicht dran geglaubt und immer wieder nach Alternativen geschaut, aber Ende Januar war es dann soweit. Nach diversen Skizzen, Recherchen und Überlegungen, hatte ich mit Hilfe von SketchUp ein Maßstabsgetreues Model von Kiras Bett angelegt. Inspiriert wurde ich dabei von den Hochbetten von Denis Sandrowski („Hochbett Lifty“ und „noch ein Hochbett„)

Anhand dieses Modells habe ich dann das entsprechende Holz bestellt und vom Holzhändler auch gleich auf die richtigen Längen zusägen lassen.

IMG_8633

Da die Balken (Konstruktionsvollholz) NSi Qualität (gedacht für den nicht sichtbaren Einbau )  hatte, musste ich die Balken erst alle schleifen. Meine erste Idee das mit einem Schleifblock zu machen, hatte ich nach 30cm aufgegeben. Aber dank Amazon, hielt ich innerhalb von zwei Tagen einen neuen Bandschleifer in den Händen. Damit ging das schleifen sehr viel einfacher. Da ich das Holz jeweils dreimal geschliffen hatte (zuerst mit 80er dann 120er und am Ende nochmal mit 180er Körnung), war das Holz super glatt. Das forderte aber auch trotz Bandschleifer einige Stunden Arbeit. Zum Glück war das Wetter so schön, das ich draußen arbeiten konnte. Das war auch im Nachhinein eine super Entscheidung, denn der Dreck den das Schleifen verursacht, wollte Katja sicherlich nicht im Haus haben. (Katja: „Nein, der Dreck an den Fensterscheiben, durch die man am Ende nicht mehr durchschauen konnte, hat gereicht!“)

Für die Auflage des Lattenrostes, habe ich aus einem 10 x 10 cm Balken eine Nut (4 x 5 cm rausgesägt. Mit der Handkreissäge und einer Führung ging das auch ganz leicht.

Nachdem ich dann die Balken für Kiras Bett fertig hatte, ging es auch gleich an das zusammensetzen der Treppe. Da mein Ziel war ein möglichst schönes und professionelles Bett zu bauen, wollte ich nicht einfach die Balken an das Gerüst schrauben. Vielmehr habe ich mit Hilfe meines Multitools und einem Beitel in die Balken rechts und links kleine 2 cm Aussparungen für die Treppenstufen eingelassen. Dabei hat mich Karolina bei ihrem Bett auch tatkräftig unterstützt. In diese habe ich dann die Stufen mit Dübeln verleimt. Das Ganze konnte dann mit Schraubzwingen und Spanngurten gut zusammengezogen über Nacht aushärten. Die kleinen Lücken zwischen den Dachlatten und dem Balken habe ich dann mit Holzspachtelmasse ausgefült und geschliffen. Nach dem Streichen sieht man am Ende keinen großen Unterschied mehr. Als die Leiter fertig war, musste diese natürlich auch gleich  ausprobiert werden.

Weiter ging es mit dem Bettgestell. Die Balken für das Gestell habe ich mit dicken 8 x 200 mm SPAX Schrauben mit Tellerkopf befestigt. Dazu habe ich die Balken auf dem Boden gelegt, ausgerichtet, mit meinem Akkubohrer vorgebohrt und dann fest zusammen geschraubt. Auch hier wurde ich wieder tatkräftig unterstützt. Die Schrauben wirken wie Schraubzwingen und ziehen den Balken richtig fest ran. Da wackelt im Anschluss nix mehr. Pro Verbindung habe ich zwei Schrauben versetzt reingeschraubt. Für die eine Seite ging das auch ganz gut, bei der zweiten Seite kam dann aber der Balken mit der Leiter dazu, da musste man schon etwas mehr aufpassen das es auch alles schön bündig und rechtwinklig wird. Auch hier hatte ich wieder tatkräftige Hilfe.

Als dann beide Seiten fertig waren, habe ich nur noch die Längsbalken drauf aufgelegt und mit dem Gestell verschraubt. Auch hier kamen wieder SPAX Schrauben zum Einsatz. Nur diesesmal waren es 6 x 160 mm Schrauben mit Zylinderkopf. Damit man später diese Schrauben nicht sieht, habe ich ein kleines Loch von 10 mm Durchmesser vorgebohrt und in dieses die Schrauben versenkt. Das Loch habe ich dann im Anschluss mit Konusplättchen verschlossen und bündig abgeschliffen. So sieht man jetzt keine Schraube mehr. Da neben dem Lattenrost noch eine kleine Ablagefläche vorgesehen war, habe ich die Auflagebalken für das Lattenrost mit dem Balken für die Ablage (20 x 10 cm) ebenfalls mit diesen Schrauben verschraubt.  Damit die Kinder nachts nicht durch die Lücke zwischen Bett und Wand raus fallen, habe ich auch hier einen Balken angebracht. Auch dieser wurde mit dem Auflagebalken für das Lattenrost verschraubt. Kira hat bei ihrem Bett auch noch ein kleines Podest bekommen. Hierfür habe ich Dielenbretter zweilagig verschraubt. Damit die Matratze sich nicht ständig verschiebt, habe ich um das Lattenrost noch einen Rahmen geschraubt.

Zu guter letzt musste dann nur noch ein Rausfallschutz angebracht werden. Dafür habe ich zwischen der einen Stirnseite und der Treppe noch einen kleinen Balken eingeschraubt und dann zwischen diesem und dem Ablagebalken Dachlatten geschraubt. Das gleiche habe ich dann auch auf der einen Stirnseite gemacht. Und damit die Wand im Kopfbereich nicht alle paar Monate gestrichen werden muss und auch der Optik wegen, habe ich hier noch eine angebracht. Diese wurde in der jeweiligen Wunschfarbe lackiert und mit dem Namen versehen. So hat das Bett ein wenig Farbe bekommen. Der Rest des Bettes wurde nämlich von mir bloß mit einem Hartwachs Öl behandelt. Dadurch hat das Holz es eine schöne natürliche Farbe bekommen, kann weiterhin atmen und ist trotzdem pflegeleicht.

Nachdem ich dann Kiras Bett fertig hatte, ging das ganze Spiel von vorne los und ich habe mich an Karolinas Bett gemacht. Dieses ist eigentlich baugleich mit ein paar Anpassungen und Verbesserungen, die mir beim Bauen von Kiras Bett aufgefallen sind. Da Karolinas Zimmer ein klein wenig kürzer ist, ist auch das Bett ein wenig kürzer. Sprich Karolina hat kein extra Podest. Dafür hat sie unter ihrem Bett einen Ikea Hängesessel. Diesen hatten wir nach Karolinas Geburt in ihrem Zimmer zu hängen, mussten ihn dann aber abnehmen als Kira kam. Nun konnten wir ihn endlich wieder aufhängen und Karolina hat eine kleine feine Leseecke unter ihrem Bett. Dazu habe ich zwischen den Auflagebalken für das Lattenrost einfach noch einen Balken festgeschraubt an diesem dann der Sessel befestigt wurde. Außerdem hat Karolina an der einen Stirnseite keine Dachlatten als Rausfallschutz, sondern hier habe ich ein Brett angebracht welches das Loch zur Hälfte abdeckt. Das war einfacher und sieht auch besser aus.

Als kleines Gimmick habe ich dann am Ende bei beiden Kindern an der Wand noch ein LED Lichtband angebracht so das sie unter dem Bett eine indirekte Beleuchtung haben. Katja hatte für Kira dann noch einen Vorhang genäht, so das sie jetzt unter ihrem Bett eine kleine Prinzessinnenhöhle hat.

Im Großen und Ganzen hat das Bauen der Betten sehr viel Spaß gemacht. Katja war auch gleich der Meinung dann könnte ich doch auch unser Bett und den Einbauschrank im Flur selber bauen. Naja mal sehen ob ich das mache. Der nächste Winter kommt bestimmt und eine kleine Werkstatt habe ich ja auch bald…aber dazu später mehr.

Winterpause

Nun sind seit dem letzten Posting schon wieder über 10 Wochen vergangen.  Gerne möchte ich sagen das wir in diesen Wochen von unseren Projekten alle erledigt haben, leider ist dem nicht so. Zwar können wir von der Liste schon den ein oder anderen Punkt streichen (davon in den nächsten Postings mehr), aber leider lag die lange Pause hier im Blog einfach am fehlenden Antrieb sich mal hin zu setzen und ein paar Zeilen zu schreiben. Das soll sich aber jetzt am Wochenende enden.

Also Schluss mit der Winterpause und rann an die Tasten. Seid gespannt was in den nächsten Tagen hier an interessanten Neuigkeiten erscheinen werden. Nur so viel. Es werden ein paar interessante Berichte über die von mir abgeschlossenen Projekte.

Projekte 2015

Neues Jahr neues Glück oder so ähnlich heißt es ja. Für uns bedeutet das neue Jahr aber vor allem eine ganze Menge neuer Projekte die wir angehen müssen. Damit ich im laufe des Jahres keines Vergesse und hier im Blog auch mal eine kleine Liste zum abhaken habe, möchte ich jetzt mal die „größeren“ Projekte aufzählen die wir dieses Jahr unbedingt erledigen wollen:

  • Hochbetten für die Kinder bauen (Januar/Februar)
  • Gestaltung des Grundstückes zur Strasse hin
    • Rasenkante als „Grenzbefestigung“ inkl. Vorbereitung für den Zaun
    • Einfahrt / Auffahrt
    • Vorgarten
  • Hochbeet zum Nachbarn fertig stellen
  • altes provisorisches Hochbeet entfernen
  • Schaukel für die Kinder aufbauen
  • Innenhof fertig aufschütten
  • Grenzgestaltung zum linken Nachbarn fertig stellen und Gelände aufschütten
  • Vorbereitungen für Terrasse treffen inkl. erste Vorbereitungen für den Schwimmteich

Das sind erstmal die ersten großen Projekte die uns einfallen…es kann aber durchaus sein das die Liste im Laufe des Jahres noch um den ein oder anderen Punkt erweitert wird. Auch sind noch nicht die Projekte enthalten die in den kalten Monaten ab November 2015 dann wieder im Haus erledigt werden müssen. Dafür wird es dann evtl. später nochmal eine gesonderte Liste geben.

Also dann: „Es gibt viel zu tun – Packen wir’s an!“

Neujahrsspaziergang

Am Neujahrstag waren wir natürlich draußen und haben einen Spaziergang unternommen. Da kein Schnee lag und das Wetter so schön war, haben sich meine Frauen kurzerhand ein paar Rollen unter die Schuhe geschnallt bzw. sich aufs Rad gesetzt. So konnte Katja ihre Skates entstauben, Karolina ihre Rollschuhfahrkünste festigen und ausbauen und Kira sich endlich wieder auf ihr so heiß geliebtes Fahrrad setzen. Ich bin dann nebenher gelaufen und habe Karolina mit guten Ratschlägen versorgt.

Frohe Weihnachten

Wir wünschen all unseren Lesern ein frohes Weihnachtsfest. Wir freuen uns schon, wenn uns der Weihnachtsmann nachher in unserem neuen Haus besuchen kommt. Nach den Tagen wird es hier auch wieder ein paar neue Updates geben. Es hat sich in den letzten Wochen doch schon wieder ein wenig was getan in und an unserem Häuschen.

Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum passt super in unsere Wohnzimmer ecke. Ich werde heute Abend mal noch ein Bild im Dunkeln machen. Dann wirkt er noch besser.

Wohnst du noch?

Oder lebst du schon?

Die Sache mit unserer Ankleide ist ja so ein Ding für sich. Um den Raum möglichst optimal ausnutzen zu können, wollten wir die Ankleide von einem Tischler anfertigen und einbauen lassen. Nachdem wir uns zwei Angebote eingeholt haben, war uns ziemlich schnell klar, wenn wir das von einem Profi machen lassen, dann müssen wir wohl noch einige Zeit ohne Schränke auskommen.

Vor dem Umzug hatten wir ja schon über eine Möglichkeit von Ikea nachgedacht, aber die hatten lange Zeit keine passende Eckschranklösung. Vor einer Weile habe ich nochmal bei dem Ikea-Pax System etwas herumgestöbert und siehe da – Eckschranklösung vorhanden. Also haben wir mal alles am Rechner zusammengebastelt und eine sehr schöne Einrichtung unserer Ankleide erstellt. Gut nach einigem Hin und Her – Tischler oder Ikea? – haben wir uns für das individuell gestaltbare Pax-System entschieden. Bestellt – Geliefert – Aufgebaut und wir sind total glücklich. Leider ist der Raum zu klein um vernünftige Bilder zu machen.

PS: Kindermund in diesem Zusammenhang: Kira meinte, dass Mama viel mehr Platz für ihre Kleider hat. Und sie fand auch gleich einen Grund dafür: Mama braucht mehr Sachen, da sie immer in der Küche steht und sich soviel schmutzig macht.

Bodenplatte die Kleine

Nachdem Kai alles vorbereitet hatte, kam vor drei Wochen ein Betonmischer und hat uns 4 m³ Beton für die Bodenplatte unseres „Anbau-Schuppen“ gebracht. Diesen hat Kai dann schön verteilt und glatt gezogen. Nun muss der Maurer nur noch die beiden Wände hochziehen. Dieser Raum soll dann als Abstell- und Werkraum dienen und schützt dann unsere Fahrräder von Wind und Wetter.

Stück für Stück

Auf der rechten Seite unseres Hauses hat sich in letzter Zeit etliches getan. Nachdem Kai und sein Papa Tiefborde gesetzt haben und mein Papa und mein Lieblings Bruder im Regen 20 Tonnen Erde und wir dann eine Woche später auch nochmal mit 20 Tonnen aufgefüllt haben, konnte ich vor zwei Wochen dann die Blumenzwiebeln der Frühblüher einsetzen. Im Frühjahr wird dann der Rasen ausgesät und dann wirkt alles sicher sehr viel freundlicher.

Außerdem hat mein allerliebster Mann mir nahe der Küche ein schönes Hochbeet (vorwiegend für meine Kräuter) gebaut, welches wir auch schon etwas bepflanzt haben.

Zu guter letzt haben unser Nachbar und Kai zusammen die Hainbuchenhecke auf der Grundstücksgrenze bis nach vorne erweitert. Bereits vor zwei Jahren wurde ja ein Teil der Hecke gezogen und nun führt sie im Prinzip einmal komplett von hinten bis nach vorne durch. Jetzt muss sie nur schön anwachsen und gedeihen.

Schotter, Schotter, Schotter

Nachdem es in letzter Zeit hier ganz schön ruhig war, wird es nun endlich mal Zeit euch auf einen aktuellen Stand zu bringen.

Über 60 Tonnen Schotter haben wir (also überwiegend Kai) seit unserem Einzug bereits auf unserem Grundstück verteilt und verdichtet (siehe auch hier). In erster Linie, um das Grundstück um das Haus (im Bereich der zukünftig bepflasterten Außenbereiche) anzuheben. Außerdem konnten wir auf diese Weise einige Abschnitte matschfrei bekommen. Unserer groben Schätzung nach werden wir aber sicher noch mindestens 100 Tonnen Schotter brauchen. Die Anzahl der Europaletten im Eingangsbereich, um ins Haus zukommen, konnte bereits von vier auf zwei Paletten reduziert werden. Da das Wetter im Moment nicht mehr unbedingt dazu einlädt, Schotter zu schippen, zu verteilen und zu verdichten, wird die Arbeit diesbezüglich auf das Frühjahr verschoben.

Wer also nach der Weihnachts- und Winterzeit ein wenig die Kalorien abtrainieren möchte, ist herzlich willkommen zum SCHIPPEN *gg.

Aus dem Leben der 4K