Wohnst du noch?

Oder lebst du schon?

Die Sache mit unserer Ankleide ist ja so ein Ding für sich. Um den Raum möglichst optimal ausnutzen zu können, wollten wir die Ankleide von einem Tischler anfertigen und einbauen lassen. Nachdem wir uns zwei Angebote eingeholt haben, war uns ziemlich schnell klar, wenn wir das von einem Profi machen lassen, dann müssen wir wohl noch einige Zeit ohne Schränke auskommen.

Vor dem Umzug hatten wir ja schon über eine Möglichkeit von Ikea nachgedacht, aber die hatten lange Zeit keine passende Eckschranklösung. Vor einer Weile habe ich nochmal bei dem Ikea-Pax System etwas herumgestöbert und siehe da – Eckschranklösung vorhanden. Also haben wir mal alles am Rechner zusammengebastelt und eine sehr schöne Einrichtung unserer Ankleide erstellt. Gut nach einigem Hin und Her – Tischler oder Ikea? – haben wir uns für das individuell gestaltbare Pax-System entschieden. Bestellt – Geliefert – Aufgebaut und wir sind total glücklich. Leider ist der Raum zu klein um vernünftige Bilder zu machen.

PS: Kindermund in diesem Zusammenhang: Kira meinte, dass Mama viel mehr Platz für ihre Kleider hat. Und sie fand auch gleich einen Grund dafür: Mama braucht mehr Sachen, da sie immer in der Küche steht und sich soviel schmutzig macht.

Bodenplatte die Kleine

Nachdem Kai alles vorbereitet hatte, kam vor drei Wochen ein Betonmischer und hat uns 4 m³ Beton für die Bodenplatte unseres “Anbau-Schuppen” gebracht. Diesen hat Kai dann schön verteilt und glatt gezogen. Nun muss der Maurer nur noch die beiden Wände hochziehen. Dieser Raum soll dann als Abstell- und Werkraum dienen und schützt dann unsere Fahrräder von Wind und Wetter.

Stück für Stück

Auf der rechten Seite unseres Hauses hat sich in letzter Zeit etliches getan. Nachdem Kai und sein Papa Tiefborde gesetzt haben und mein Papa und mein Lieblings Bruder im Regen 20 Tonnen Erde und wir dann eine Woche später auch nochmal mit 20 Tonnen aufgefüllt haben, konnte ich vor zwei Wochen dann die Blumenzwiebeln der Frühblüher einsetzen. Im Frühjahr wird dann der Rasen ausgesät und dann wirkt alles sicher sehr viel freundlicher.

Außerdem hat mein allerliebster Mann mir nahe der Küche ein schönes Hochbeet (vorwiegend für meine Kräuter) gebaut, welches wir auch schon etwas bepflanzt haben.

Zu guter letzt haben unser Nachbar und Kai zusammen die Hainbuchenhecke auf der Grundstücksgrenze bis nach vorne erweitert. Bereits vor zwei Jahren wurde ja ein Teil der Hecke gezogen und nun führt sie im Prinzip einmal komplett von hinten bis nach vorne durch. Jetzt muss sie nur schön anwachsen und gedeihen.

Schotter, Schotter, Schotter

Nachdem es in letzter Zeit hier ganz schön ruhig war, wird es nun endlich mal Zeit euch auf einen aktuellen Stand zu bringen.

Über 60 Tonnen Schotter haben wir (also überwiegend Kai) seit unserem Einzug bereits auf unserem Grundstück verteilt und verdichtet (siehe auch hier). In erster Linie, um das Grundstück um das Haus (im Bereich der zukünftig bepflasterten Außenbereiche) anzuheben. Außerdem konnten wir auf diese Weise einige Abschnitte matschfrei bekommen. Unserer groben Schätzung nach werden wir aber sicher noch mindestens 100 Tonnen Schotter brauchen. Die Anzahl der Europaletten im Eingangsbereich, um ins Haus zukommen, konnte bereits von vier auf zwei Paletten reduziert werden. Da das Wetter im Moment nicht mehr unbedingt dazu einlädt, Schotter zu schippen, zu verteilen und zu verdichten, wird die Arbeit diesbezüglich auf das Frühjahr verschoben.

Wer also nach der Weihnachts- und Winterzeit ein wenig die Kalorien abtrainieren möchte, ist herzlich willkommen zum SCHIPPEN *gg.

Besuch im Miniatur Wunderland

Gestern waren wir vier in Hamburg und haben uns das Miniatur Wunderland angesehen.

Früh morgens um 4:00 hieß es aufstehen um den Zug um halb sechs nicht zu verpassen. Wir waren dann so gegen 10:00 in Hamburg und haben uns dann über fünf Stunden im Miniatur Wunderland herumgetrieben und alles angeschaut. Auch wenn wir uns sicherlich noch Tage dort hätten aufhalten können, waren wir dann einfach fertig und haben uns gefreut das wir grad noch so unseren Zug um 16:00 erreicht haben und dann abends wieder zu Hause waren.

Hier mal noch ein paar Eindrücke vom gestrigen Tag:

Terrassengestaltung

Da wir rund ums Haus einiges anschütten müssen, habe ich vor zwei Wochen knapp 20to Beton Recycling kommen lassen. Dieses war zum einen für den Unterbau der Rasenkante ums Haus vorgesehen und zum anderen um unsere Terrasse langsam anzuschütten. Das haben wir dann letzten Samstag auch gemacht. Mit der tatkräftigen Hilfe meines “kleinen” Bruders ging das auch relativ schnell. Innerhalb von ein paar Stunden haben wir den kompletten Berg per Schaufel und Schubkarre einmal rund ums Haus gefahren. Mit einer Rüttelplatte wurde dann alles schön befestigt. Insgesamt sind wir so ca. 20cm höher gekommen. Es fehlen also nur noch ca. 30 cm bis zur endgültigen Höhe.

Es wird bunt

Seit letzter Woche sind die Dachdecker nun mit unserem Dach soweit, das sie die Bleche an den Kanten anbringen konnten. Und so erstrahlt nun unser Haus im vorderen Bereich am Dach in einem schönen kräftigem rot. Im hinteren Bereich des Hauses sind die Bleche weiß gehalten.

Am Donnerstag sollen die Dachdecker dann auch fertig werden, so das wir auch dieses Thema endlich abhaken können. Dann kommt im Anschluss auch die Farbe an die Fassade. Dann sieht es hoffentlich auch gleich noch schöner aus.

MISSION COMPLETED

Vorletztes Wochenende haben wir es nun endlich geschafft:

Wir sind in unser Haus gezogen!

Mit freundlicher Hilfe von Frank, Konrad und Martin, sowie dem Anhänger und Auto meines Bruders, haben wir alle Kartons und Möbel innerhalb von 3 Stunden aus der Garage meiner Eltern in unser Haus geschafft. An dieser Stelle nochmal einen ganz lieben Dank an die starken Helfer. Ohne euch wär es nicht so schnell gegangen.

Fußboden

Wir haben uns in unserem Haus für einen (noch) eher seltenen Fußboden entschieden – dem Sichtestrich.

Dazu wird auf dem normalen Estrich eine Masse auf Zementbasis verteilt und nach Trocknung erfolgt eine zweite Schicht auf Epoxidharzbasis. Das Zusammentreffen dieser Materialien führt zu einem chemischen Prozess, welcher dann zu einer wolkenähnlichen Optik des Fußboden führt. Soviel zu Theorie.

Leider ist bei unserem Fußboden da an einigen Stellen im Haus etwas schief gelaufen, was dazu geführt hat, dass wir überwiegend ganz dunkel Stellen (viel zu dunkel) und an anderen Stellen großflächige helle Bereiche haben. Außerdem hat man an einigen Stellen sehen können, dass das Material sehr schlecht verarbeitet wurde.

Ich habe geheult, als ich den Fußboden gesehen habe ;-(.

Ziemlich schnell war klar, dass der Fußboden so nicht bleiben konnte. Wir haben ja bereits einige Dinge kompromissbereit hingenommen, aber an dieser Stelle fehlte mir jegliche Kompromissbereitschaft – schließlich sind dass 150 qm Fußboden, die WIR jeden Tag sehen müssen.

Da dieser chemische Prozess nur ein einziges Mal funktioniert, musste eine andere Alternative her. Nachdem wir uns belesen und beraten lassen hatten, einigten wir uns sehr schnell auf eine Quarz-Sand-Epoxidharz-Mischung, welche (nach dem Anschleifen des bisherigen Fußbodens) aufgetragen wurde. Anschließend muss die Masse aushärten, damit abschließend eine mattierende Schicht aufgetragen werden kann.

Das Ergebnis kann sich echt sehen lassen und ist um Längen besser, als der erste Boden. Und morgen soll er dann auch endlich im kompletten Haus fertig sein.

Die Küche ist da!

Es gibt auch immer wieder – Gott sei Dank – ein paar Lichtblicke und erfreuliche Momente für uns.

Letzte Woche wurde unsere Küche endlich aufgebaut!

Lange haben wir ja auf die Küche gewartet, da wir sie ja bereits am 22.12.2012 gekauft hatten. Nachdem wir den Termin für den Küchenaufbau dreimal verschieben mussten, wurde diese am 18.07.2014 endlich in unserem Haus aufgebaut. Die Küchenbauer schufteten von 7 – 16 Uhr und haben ganze Arbeit geleistet. Sie haben alles dabei gehabt und so gut eingebaut, dass sie auch nicht nochmal kommen müssen ;-). Ich bin mit dem Ergebnis und unserer Wahl super glücklich, aber seht einfach selbst!

Bau”fortschritt”

Ich weiß, ich weiß … wir haben schon wieder sehr lange nichts von uns hören und sehen lassen.

Allerdings sind wir zur Zeit sehr gestresst, niedergeschlagen und deprimiert. Nachdem wir ja zum Ende Juni unsere Wohnung gekündigt hatten – der Architekt meinte, dass wir mit Ende Mai gut fahren würden und da hatten wir uns selbst einen Monat Puffer schaffen wollen, um in Ruhe die Betten für die Kinder zu bauen, alle Lampen anzubringen und den Umzug in Ruhe anzugehen – kam alles ganz anders als geplant.

Naja sagen wir mal so: Wir sind am 27.06.2014 aus unserer Magdeburger Wohnung mit unserem gesamten Hab und Gut ausgezogen – ABER – nicht ins Haus sondern zu meinen Schwiegereltern, welche uns freundlicherweise aufgenommen haben. Denn auch zum Ende Juni waren die Handwerker in unserem Haus noch nicht fertig. Hauptproblem war der Fußboden, welcher uns in einem katastrophalen und inakzeptablen Zustand präsentiert wurde, dass ich heulen musste (dazu mehr in einem anderen Posting).

Nachdem wir nun auf Grund des “neuen” Fußbodens den geplanten zweiten Umzug von Schwiegereltern ins Haus auf letze Woche Samstag gelegt hatten, dieses aber auch nicht realisierbar war, werden wir (*schnell auf Holz klopfend) dann am kommenden Samstag mit unserem Hab und Gut (welches sich in der Garage von Schwiegereltern befindet) nach Biederitz in unser Haus ziehen.

Auch zu diesem Zeitpunkt sind noch etliche Kleinigkeiten von unterschiedlichen Handwerkern zu erledigen, aber das nehmen wir in Kauf.

Kindermund

Oma ist gerade dabei ein Kreuzworträtsel zu lösen, als die Kinder meinten, dass sie auch mitmachen möchten. Darauf folgte dieser Dialog:

Oma: “Wie heißt ein graues Lastentier?”

Karolina: “Esel”

Oma: “Richtig, und wie heißt die Frau vom Esel?”

Kira (lauthals und total trocken): “KATJA.”

Kindermund

Gestern bin ich mit Kira von der Baustelle zurück zur Wohnung gefahren. Dabei hatte sie meinen Fotoapparat und hat nebenbei alle gefühlte 10 Sekunden ein Foto gemacht. Nach einer Weile meinte sie dann:

“Papa ich mach ganz viele Fotos von Magdeburg, dann haben wir Erinnerungsbilder wenn wir in Biederitz wohnen.”

Aus dem Leben der 4K